MObiles LAndschaftsMUseum

Denk mal! ...

 

HOME - ANGEBOT - MUSEUM - WISSENSCHAFT - AKTUELL - PROJEKTE - SPUREN - REFERENZEN - DENK MAL! - IMPRESSUM - AGB - LINKS

>DENK MAL!   > Neue Normalität

 

„Neue Normalität“

Natur, Demokratie, Zusammenleben in Gefahr

Gedanken zum neuen Jahr 2022


 

Querdenker

Als ich 1981 mein Studium an der Philipps-Universität Marburg begann, war der Begriff „Querdenker“ noch positiv besetzt. Er beschrieb eine Person, die jenseits aller Normen und Dogmen möglichst viele Informationen aus unterschiedlichen Quellen sammelte, um (anhand von Vergleichen sowie der Nutzung des gesunden Menschenverstandes) der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Ich erlebte regelmäßig, wie aus konstruktivem Streit ohne Denkverbote, wie aus These und Antithese eine Synthese entstehen konnte; und ich erfuhr die Universität noch als Raum mit Zeit (!) für breite und freie Debatten um gesellschaftlichen Fortschritt; und ich erlebte auch noch Massenmedien, die zumindest teilweise kritische Betrachtung und abweichende Meinung darzustellen versuchten.

Daran hat sich, beginnend mit Helmut Kohls sog. „geistig-moralischer Wende“ (ab 1982), die in Wirklichkeit eine Wende zu mehr Marktradikalität und Sozialabbau war, bis heute Grundlegendes geändert. Im Zuge des Rückzugs des Staates zugunsten von immer mehr Privatisierung gerieten Wissenschaft und Medien zunehmend in die Abhängigkeit kapitalkräftiger Sponsoren. Wer auf Drittmittel und Werbeeinnahmen angewiesen ist, wird fortan bestimmte Interessen vertreten, und das sind gewiss nicht die einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit. Hinzu kommen die ausufernden Lobbyeinflüsse in der Politik. Wo es nur noch um den Profit geht, sind Bedenkenträger, Mahner, (Quer-)Denker natürlich im Weg, kosten Zeit und damit Geld, bringen Unruhe, stören die Agenda, sind lästig und kontraproduktiv.


Leugner

Werden fundamentalkritische Betrachtungen aus Wissenschaft und Mainstream-Medien verbannt, verringert sich auch die grundsätzliche Bereitschaft und Fähigkeit zu konstruktivem Streit. Es entsteht ein Tunnelblick, eine regelrechte Informations-Blase, die von der vertrauensseligen großen Masse im Alltagskonsum kaum noch hinterfragt wird. Zweifel, Kritik, Misstrauen sind mit Eigeninitiative, Zeitaufwand und Unannehmlichkeiten verbunden, das ist viel zu anstrengend.

In der unmittelbaren Folge ist aktuell ein weiteres Phänomen zu beobachten: kritische und differenzierte Betrachtungsweisen weichen in der Gesellschaft ganz allgemein und deutlich zunehmend einer moralisierenden einzig wahren Grundhaltung bzw. Heilslehre. Schwarz-Weiß-Denken triumphiert, Abweichler und Kritiker werden ignoriert, abgestempelt, ausgeschlossen. Momentan gibt es dafür zwei besonders anschauliche Beispiele: (1) der alternativlose (?) Ausbau der erneuerbaren Energien und (2) die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-„Pandemie“. Beide Themenfelder haben etwas gemein: Jede Kritik, und sei sie auch noch so evident wissenschaftlich belegt, wird sofort mit dem Etikett „Klima- oder Corona-Leugner“ oder Schlimmerem belegt. Die eigentlich so dringend notwendige offene Diskussion um den Sinn, die Ziele und Erfolgsaussichten wird von einer sich tugendhaft überlegen fühlenden vermeintlichen Mehrheit (angesichts der „immensen Bedrohungen“) als grundsätzlich amoralisch abgestempelt und damit im Keim erstickt. Wer dennoch widerspricht muss verrückt sein, wird ausgestoßen oder mindestens ignoriert. Auf jeden Fall gefährdet er seine Karriere. Ein wirklich kritischer Wissenschaftler (und das sollte eigentlich die Regel sein!) muss sich deshalb zwei Fragen stellen: (1) Warum ist das so und (2) wer profitiert davon bzw. könnte diese Agenda forcieren?


Faschismus

Vor inzwischen fast 100 Jahren, im Jahr 1925, schrieb der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky den folgenden Satz: „Was sich jetzt, hinter den Kulissen, zu verbrüdern beabsichtigt, sind leider nicht die besten Teile der Völker – es sind ihre schlechten: Industrie-Raffer und die Militärs.“ Er sollte mit seiner Analyse Recht behalten. Was wenige Jahre später folgte, ist hinlänglich bekannt, wirkt in seiner gesamten Verheerung bis heute nach, füllt Regale, Archive, Erinnerungsstätten. Bert Brechts viel zitierter Satz „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ muss deshalb ewige Mahnung sein, stets die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung im Blick zu haben und auf mögliche Parallelen zu prüfen.

Eines hat sich nämlich bis heute nicht geändert: Wo Industrie-Oligarchen und von Gier getriebene skrupellose Raffgeier mit all ihrem Kapital nach möglichst uneingeschränktem Machtzuwachs streben, steigt die Gefahr von Demokratieabbau und (schrittweiser) Einführung von Faschismus. Dessen zentrales Merkmal war und ist nämlich immer die Verschmelzung von potenten Geldgebern (Kapital) und autoritärer Politik. Wesentliche Mittel zu dessen schleichender Umsetzung sind und waren ebenfalls immer die gleichen: einseitige Propaganda bzw. Desinformation (durch Weglassen kritischer Sichtweisen) sowie die möglichst weit reichende Erzeugung von Angst. Letzteres vor allem, um jeden Widerstand, der das Ziel des größtmöglichen Machtzuwachses vereiteln könnte, im Keim zu ersticken.

Der Schriftsteller und Philosoph Umberto Eco (Der Name der Rose) stellt unter den wichtigen Merkmalen des Ur-Faschismus u. a. die Ablehnung der analytischen Kritik heraus: „In der modernen Kultur preist die wissenschaftliche Gemeinschaft den Dissens als ein Mittel zur Vermehrung des Wissens. Für den Ur-Faschismus ist Dissens Verrat.“ Doch wie könnten in einer modernen, vermeintlich aufgeklärten demokratischen Gesellschaft erneut Tendenzen zu Faschismus entstehen? Welche Kräfte wären dazu in der Lage, so viele Menschen in einer globalisierten Welt derart zu täuschen bzw. einseitig zu manipulieren?

 

Young Global Leader

„Nous sommes en guerre“ – wir sind im Krieg (gegen ein Virus) sagte vor nicht allzu langer Zeit der französische Staatspräsident Macron, der wie zahlreiche der aktuellen „Macher“ über die sog. „Young Global Leaders“ nachgewiesenermaßen unter direktem Einfluss des World Economic Forum (WEF) steht - und das wird nicht einmal verschwiegen (s. dazu u. a. https://www.younggloballeaders.org/vision-and-mission; https://swprs.org/the-wef-and-the-pandemic/). Dabei handelt es sich nüchtern betrachtet um ein Interessen-Vertretungsorgan von Milliardären, deren Interessen zweifellos anders gelagert sind, als z. B. die von ökologisch wirtschaftenden Kleinbauern. „Geld regiert die Welt“ und konzentriert sich (rasant zunehmend) in den Händen von immer weniger Menschen, einer neuen feudalen Machtelite. Auch wenn es in Erstaunen versetzt: die Reichsten der Reichen schaffen es, über die o. g. Kaderschmiede immer wieder und deutlich zunehmend, ihnen „genehme Personen“ in Schlüsselpositionen der Macht zu bringen (so in Deutschland u. a. auch Frau Merkel oder Frau Baerbock). Da das wohl kaum uneigennützig und aus reiner Nächstenliebe geschieht, ist davon auszugehen, dass die Aufgabe derer, die diese Kaderschule des WEF durchlaufen haben, vor allem darin besteht, die Interessen derer, die sie zuvor „gebrieft“ haben, möglichst unauffällig aber doch konsequent zu vertreten. Wirkliche Kompetenz, kritische Reflektion, Widerspruch, Einbeziehung größerer gesellschaftlicher Kreise sind dabei unerwünscht, finden kaum bis gar nicht (mehr) statt. Obwohl es sich hier – genau wie bei Parteispenden, die ja nichts Anderes als Bestechung (!) darstellen – eindeutig um ein direktes Unterlaufen demokratischer Grundsätze handelt, schweigen die Mainstream-Medien oder finden das (inzwischen) ganz normal – schließlich sind die genannten Personen ja nur für „das Gute“ unterwegs ... Wie viele solcher „Interessenvertreter“ sind wohl bereits für die Nachrichten zuständig, sagen uns täglich, wer die einzig Bösen auf Erden sind, was alles alternativlos ist, was fake und was allein wahr ist, …?
 

Wahrheit

„Wer die Wahrheit nicht kennt, ist ein Dummkopf, wer sie aber kennt und sie zur Lüge erklärt, ist ein Verbrecher“, schrieb Bert Brecht ebenfalls und damit einen weiteren Satz, der wohl für alle Zeiten gültig ist. Wer nämlich die derzeitige politische Gesamtlage genau analysiert (und das geht im Propaganda-Dschungel leider nur durch sehr viel Zeiteinsatz und Lesen, Vergleichen, Lesen … bei möglichst häufigem Meiden der offiziellen Medien!), dürfte keinen Zweifel hegen, dass das nun schon zwei Jahre andauernde „Pandemie“-Geschehen mitsamt den staatlichen Gegenmaßnahmen einer ignorant-stupiden, von wirklicher und kritischer Wissenschaft weit entfernten Choreografie folgt. Auch wenn zahlreiche hochkompetente und international anerkannte Wissenschaftler noch so klar aufzeigen, dass das Virus-Problem durch gründliche Datenerfassung und vernünftige evidenz-basierte Maßnahmen sehr viel schneller und besser in den Griff zu bekommen wäre: Es wird auf Teufel komm raus und bar jeder Logik ein Panik-Narrativ aufrechterhalten und mit ständig neuen Horrormeldungen gefüttert. Dabei hat sich von den bisherigen nicht eine als wahr bestätigt! Trotzdem werden immer die gleichen „Experten“ gehört, alle anderen von der (in die Irre geleiteten) Politik und völlig einseitig berichtenden Medien diffamiert, geächtet, aufs Übelste beleidigt.

"Hören Sie nur auf die Wissenschaft" heißt es gleichzeitig seitens der obersten Seuchenwächter. Wo jedoch die Antithese fehlt, verschwiegen oder unterdrückt wird, gibt es gar keine echte Wissenschaft! Wer andere Sichtweisen und Belege kennen lernen möchte, muss erst mal den Mainstream-Tunnel verlassen und auf alternative Medien ausweichen. Er wird dabei rasch feststellen, dass die Antithesen keineswegs so absurd, unbewiesen und gefährlich sind, wie offiziell verlautbart. Er wird erfahren, dass dort keineswegs die Existenz eines für manche Menschen gefährlichen Virus geleugnet wird, dass es längst hoch wirksame Medikamente und Totimpfstoffe (z. B. in Kuba) und eindeutige Beweise für die Gefährlichkeit  der mRNA-Technologie gibt, und vieles mehr. Wo die tatsächlichen „Covidioten“ und „Schwurbler“, Leugner und Lügner sitzen, die unsere Gesellschaft stärker krankmachen, als irgendein ein Virus das jemals könnte, ist bei Einschalten des gesunden Menschenverstandes klar zu erkennen.

Obwohl es in Deutschland zu keiner Zeit eine nennenswerte / auffallende Übersterblichkeit gab und auch nie eine Überbelegung in den Krankenhäusern (stattdessen wurden mitten in einer angeblichen pandemischen Notlage tausende Intensivplätze abgebaut!!), obwohl die mRNA-„Impfung“ nicht ansatzweise das bringt, was versprochen wurde - vor allem keine sterile Immunität!! -, wird nun ein Impfzwang etabliert, der kurz zuvor noch kategorisch ausgeschlossen wurde … und das auch noch mit experimentellen Impfstoffen (Gentherapeutika), über die zunehmend dramatische Nebenwirkungen bekannt werden. Insbesondere das „Impfen“ von Kindern ist zur „Pandemie“-Bekämpfung vollkommen sinnlos und angesichts der unzureichend geklärten Risiken ein Kapitalverbrechen. Würde es hier tatsächlich um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung gehen, müsste jedenfalls ganz anders verfahren werden – zumindest müsste doch wohl zwingend die in der Medizin sonst immer übliche Zweitmeinung angemessen Gehör finden!

Brechts Einteilung in Dummkopf oder Verbrecher gilt zweifellos auch für die augenfällig systematisch umschiffte Frage, ob das ursprüngliche Corona-Virus vielleicht gar nicht so neu ist (Was zeigt der zu Beginn so auffallend rasch verfügbare PCR-Test tatsächlich?) … oder aber (womöglich absichtlich?) in Wuhan freigesetzt wurde. Für letztere Hypothese ist die wissenschaftliche Beweislast erdrückend, wurde doch genau dort an genau diesen Viren sog. "Gain-of-Funktion"- Forschung betrieben – Zufälle gibt’s! Als verantwortlich sind dabei jedoch keineswegs allein chinesische Einrichtungen in Betracht zu ziehen. Die Hauptgeldgeber sitzen offenkundig in den USA, auch sie hatten demnach Zugang zu diesem Material (u.  a. https://www.researchgate.net/publication/349302406_Studie_zum_Ursprung_der_Coronavirus-Pandemie). Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob und wann hier weiteres Licht ins Dunkel gebracht wird.


Demokratie

Wir erleben nun seit bald zwei Jahren einen Abbau demokratischer Grundrechte, den man sich zuvor so nicht vorstellen konnte. Dass das irgendwann alles wieder normalisiert wird, erscheint mehr als fraglich. So warnte der NSA-Whistleblower Edward Snowden schon gleich zu Beginn davor, dass die „Pandemie“ dazu genutzt werden könnte, die globale Überwachung dauerhaft auszuweiten. Gerade die Pläne zur Einführung digitaler biometrischer Impfstoffpässe lassen in dieser Hinsicht nichts Gutes erwarten. Sie wären ein optimaler Hebel, um einen gesellschaftlichen Umbau gegen die Interessen der Gesellschaft durchzusetzen. Aus dem digitalen Impfpass wird schließlich die digitale Identität des Menschen – entsprechende Pläne gibt es seit langem. Es wäre deshalb reichlich naiv, zu glauben, dass diese lukrative Agenda nach dem Ende dieser „Pandemie“ nicht anderweitig fortgeführt wird.

Obwohl das von der „großen Schafsherde“ immer noch mehrheitlich als notwendige „neue Normalität“ hingenommen wird, gewinnt man aktuell dennoch den Eindruck, dass allmählich mehr Leute merken, dass sowohl mit der Berichterstattung (zu diesem und auch anderen Themen) als auch der bislang gewohnten demokratischen Diskussionskultur etwas grundsätzlich nicht (mehr) stimmt. Von einem totalitären Machtanspruch zeugende und im Grunde unfassbare Sätze wie „meine Regierung kennt keine roten Linien“ (eines SPD-Bundeskanzlers!) oder „wo Grüne regieren, wird nicht verhandelt“ unterstreichen die Beobachtung, dass man mit vernünftigen Argumenten kaum noch durchdringen kann.

Zuvor noch sachlich und demokratisch argumentierende Politiker treten aktuell als Hetzer und Verleumder gegen eine Minderheit: die sog. „Ungeimpften“ auf und zerstören sehenden Auges Demokratie, Miteinander und Gesellschaft. Dass sie dabei eindeutig und mehrfach der Lüge überführt sind, interessiert bei den Hauptmedien niemanden. Man könnte meinen, alle sind verrückt geworden! Insbesondere die „ZeroCovid-Fraktion“ (https://zero-covid.org/ ), die fast wie eine Sekte auftritt und einer absolut irrealen, völlig unmöglichen, ja wahnsinnigen Idee der Ausrottung eines Virus wie besessen das Wort redet, schürt beständig das Feuer der Unversöhnlichkeit und der unumkehrbaren Spaltung der Gesellschaft. Ohne jeden Zweifel erleben wir hier gerade eine angstgesteuerte Massenpsychose.


Die Spur des Geldes

Cui bono – wer profitiert davon? Diese Frage sollten sich geschichtsbewusste und kritisch denkende Menschen grundsätzlich immer stellen. Sie führt uns ganz klar zu den eingangs genannten „Raffgeiern“ zurück: Folge der Spur des Geldes! Während die „Pandemie“ auf der Verliererseite zu Existenzverlust und Massenverelendung führt, sorgt sie auf der Gewinnerseite für ungeahnte Billionen-Profite (Impfstoffe, Masken, Medikamente, Intensiv-Betten, Tests, IT, Online-Handel etc.) – nebenbei bemerkt mit verheerenden Auswirkungen auf die Natur und die CO2-Bilanz (sonst das beherrschende Topthema, wird in diesem Fall auffallend geschwiegen…). Treffsicher und gültig bis zur Gegenwart beschrieb Karl Marx das ganze Dilemma mit diesen Sätzen: „Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“

Alle zur Verfügung stehenden Informationen kritisch vergleichend zusammengenommen, ist es deshalb extrem unwahrscheinlich, dass alles, was in den vergangenen zwei Jahren passiert ist, rein zufällig so über die Menschheit hereingebrochen ist. Wer die ARTE-Dokumentation „Die Profiteure der Angst“ zur Schweinegrippe aus dem Jahr 2009 kennt (ein heute nur noch schwer vorstellbares Highlight des kritischen Journalismus), wird zahllose eindeutige Parallelen erkennen, die klar dafür sprechen, auch hinter dem „Corona-Krieg“ extrem mächtige, milliardenschwere „Gewinnler“ zu vermuten. Letztere versuchen schon seit jeher, über ihre "Interessenvertretungsorgane" (WEF, Bilderberger, …), die Welt möglichst nach Ihrer Pfeife tanzen zu lassen und sich die Menschheit mittels Angst gefügig zu machen. Sie schrecken dabei nicht vor Kriegen, Mord und Totschlag zurück - das haben sie noch nie getan. Neu ist also nicht das Bestreben nach imperialer Macht, sondern die Methodik und die Tragweite - wobei auch das nicht ganz stimmt: denn die Schweinegrippe von 2009 war wohl schon ein ähnlicher Versuch, der aber rascher gescheitert ist, was damals u. a. Dr. Wolfgang Wodarg zu verdanken war, der aktuell erneut zu den hochkompetenten Fachleuten gehört, die schon wieder die „falsche“ Meinung vertreten, weshalb man ihn mit nahezu allen Mitteln zu vernichten versucht (https://www.wodarg.com/). Man darf deshalb gewiss gespannt sein, was nach der aktuellen Corona-Krise kommt. Vielleicht weitere Varianten und Mutanten oder ein ganz neues Virus oder ein alternativloser Klima-Lockdown?


Imperialismus

Die milliardenschweren Strippenzieher wissen nämlich ganz genau, dass die Natur und die Ressourcen auf unserem Planeten dem blanken kapitalistischen Konsum-Irrsinn nicht mehr lange standhalten werden (daher rührt letztlich auch die Idee bzw. der Vorstoß zu einem sog. „Great Reset“ (s. u.) nach einem Buch von WEF-Gründer Klaus Schwab), und sie wissen ebenfalls ganz genau, dass sich die anwachsende Menschheit den verheerenden Folgen ihrer imperialistischen Agenda so nicht mehr lange widerstandslos fügen wird. Hinzu kommt eine sich zuspitzende Krise des Finanzkapitalismus (in Fortsetzung der bereits in 2008 schon beinahe geplatzten Finanzblase). Nach Ansicht einiger kritischer Wirtschaftswissenschaftler erleben wir deshalb gerade den (verzweifelten) Versuch, ein bereits im Sterben befindliches System zu retten. Sollten sie richtig liegen (und dafür spricht einiges), wären die "Derzeit-Allmächtigen" gar nicht so sehr in der Offensive, sondern vielmehr von der Angst um den eigenen Fortbestand getrieben. Genau das würde die Situation jedoch gefährlich machen: Die Machtelite wird ihr gesamtes Kapital dafür einsetzen, sich Politik, Staaten, Militär, Wissenschaft, Medien gefügig / hörig zu machen und dabei vielleicht auch nicht (mehr) vor einem globalen Krieg zurückschrecken.

Warum wohl investiert z. B. die angeblich so philanthropische Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung u. a. in Rüstung und nicht wirklich in Gesundheit (z. B. durch weltweite Bereitstellung sauberen Trinkwassers), sondern vor allem in Impfprogramme und zahlt Millionenbeträge an Medien und Einrichtungen ihrer Wahl (z.B. an den SPIEGEL oder das Robert Koch-Institut)? So wie die Militärindustrie Kriege braucht, braucht die Pharmaindustrie Krankheiten. Angst-Verbreitung als Geschäftsmodell: Nur das spült dauerhaft Geld in die Kassen der Anleger. Lobbyisten und in Schlüsselpositionen gebrachte "Global Leaders" sorgen für den politischen Rahmen, fühlen sich dabei sogar moralisch überlegen und sind kategorisch überzeugt, allein heilbringend zu sein. Sie feilen konsequent an ihrer Karriere, schüren neue Furcht (um Gesundheit, Zukunft, Arbeitsplätze, …), um Kritik und Widerstand zu brechen und so ihre Machtpositionen zu sichern. Offiziell machen sie das natürlich nur, um uns alle vor den furchtbarsten Gesundheitsgefahren und dem Klimawandel zu retten, und nur sie allein wissen, was richtig ist – alle stichhaltigen Gegenargumente sind böse und kommen von „Leugnern“, „Schwurblern“, „Verschörungstheoretikern“, … „Hören Sie nur auf die Wissenschaft! … (die offizielle, die wir für Sie filtern und finanzieren) …, andere Ideen, Widerspruch, Diskussionen sind angesichts dieser immensen globalen Bedrohungen viel zu gefährlich!“ …

Wer es dennoch schafft, den Mainstream-Tunnelblick wenigstens zum Teil abzulegen und seine Sinne zum unvoreingenommenen Vergleichen, Abwägen und Zweifeln schärft, sollte eigentlich erkennen, dass wir uns nicht in einem „Krieg“ gegen ein Virus befinden, sondern gerade einen Krieg der Machtelite gegen die (mit unendlich viel Leid und Elend bezahlte) rechtsstaatlich verfasste Demokratie erleben. Letztere ist aus der arrogant-überheblichen Sicht dieser „Big Leader“ schon immer hinderlich, viel zu träge, um die Herausforderungen der anstehenden Aufgaben zu meistern: die völlig alternativlose digitale Revolution, die Erhaltung der Weltgesundheit, der Kampf gegen den Klimawandel und, und, und. Es ist deshalb völlig unverzichtbar und nur zu unserem Besten, wenn wir nun sanft in eine schöne neue digitale Welt der Totalüberwachung und -kontrolle überführt werden – anders lassen sich all die Gefahren ja nicht mehr in den Griff bekommen. Da darf dann nur der "Folgsame" mitmachen, die uneinsichtigen Rebellen (Ungeimpfte, Querdenker und sonstige Störenfriede) gefährden uns schließlich alle, wir müssen sie deshalb in ihre Schranken verweisen. Sie werden schon sehen, was sie am Ende von ihrem Eigensinn haben, wenn erstmal dieses unhygienische Bargeld abgeschafft ist und dann ihr digitales Geldkonto mit dem monatlichen Grundeinkommen streikt, weil die Sozialpunkte gerade fehlen ...


Ein „Great Reset“

Wer nun denkt, das zuvor ausgemalte Zukunftsszenario sei ja total übertriebene Verschwörungstheorie, der sollte sich dringend genauer mit den zitierten Ideen zu einem sog. Great Reset nach der „Pandemie“ befassen. Klaus Schwabs Fantasien versprechen uns allen eine viel, viel bessere Welt der Nachhaltigkeit und Leichtigkeit, kohlenstoffarm und perfekt gegendert im selbst fahrenden E-Auto ... Dass das so ganz nebenbei die Macht der Eliten weiter festigen wird, sollte uns nicht weiter interessieren … (https://greatreset.com/; s. auch https://de.rt.com/meinung/126596-great-reset-gefalschte-utopie-uns/; https://www.achgut.com/artikel/der_grosse_reset_muss_warten ).

Wo sind wir bereits hingekommen, wenn eine altehrwürdige (Arbeiter-)Partei wie die SPD sich brav für die Finanzierung eines Parteitages bei der Pharma- und Kontrollindustrie (u. a. microsoft und Pfizer) bedankt oder wenn Sätze wie „Thank you Bill for your leadership“ (O-Ton U. von der Leyen) fallen? Eigentlich alles nur noch zum Fremdschämen, in Sachen Demokratie jedoch bitterer Ernst: Denn, wer hat eigentlich einen Bill Gates neben weiteren milliardenschweren Figuren in eine solche Position gewählt, die ihm nun eine Welt-Führerrolle zukommen lässt?!

An dieser Stelle und genau in diesem Zusammenhang sollten wir uns alle auch nochmals vergegenwärtigen, dass in unserem Land gerade Kinder mit einer nur notzugelassenen experimentellen Gen-Brühe „gepiekst“ werden, die weder ihnen noch der Gesellschaft irgendeinen Nutzen bringt, sondern im Gegenteil: die ihre Gesundheit und ggf. sogar ihr Leben in der Zukunft bedroht. Und das wird damit nicht enden. Es ist bereits beschlossen und verkündet, dass zukünftig weitere mRNA-Impfstoffe in regelmäßigem Abstand gegen alle möglichen Erreger auf den Markt kommen. Möglich wird das nur, weil immer nur der gleiche Industrie-„Experten“-Rat abgerufen wird, während die zahlreich vorhandenen Mahner und kritischen Wissenschaftler nicht mal mehr offiziell zu Wort kommen dürfen. Obwohl sie die bestehenden Gefahren evident wissenschaftlich belegen können (s. dazu unter hunderten Beispielen nur Prof. S. Bhakdi und der Pathologe Prof. A. Burkhardt; z. B. hier: https://www.ukcolumn.org/video/doctors-for-covid-ethics-an-interdisciplinary-symposium-ii-sounding-the-call), werden sie ignoriert, diffamiert, ja es wird versucht, ihre Reputation zu vernichten.


Dystopie

Gerade diese letzte Beobachtung lässt für mich nur noch den einen Schluss zu: kritische und ergebnisoffene Wissenschaft stört die Pläne der Machtelite gewaltig, nicht nur beim Geld abgreifen, sondern bei ihrer gesamten imperialen Zukunfts-Agenda, ihrem offen formulierten sog. „Kampf der Systeme“ um die endgültige Vorherrschaft in der Welt. In ihrer Vorstellung heißen die zukünftigen „Schlachtfelder“: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, 5G, Robotik. Ihr von purer Gier und Machtsucht getriebener „Schlachtplan“ ermöglicht nicht nur die allumfassende Kontrolle der Gesellschaft und jedes einzelnen Menschen, sie eröffnet auch die Märkte für die Geschäftsfelder der Zukunft, in denen weitere Milliarden verdient werden sollen. Genau hier ist auch der im Zuge der „Pandemie“ bereits begonnene Umbau zur sog. „Neuen Normalität“ einzuordnen: Amazon und andere globale Plattformdienstleister statt kleiner mittelständischer Einzelhandel, Delivery Service statt Restaurant um die Ecke, Shop-Apotheke statt persönliche, menschliche Beratung vor Ort, Home Schooling statt miteinander lernen und spielen in der Schule, Digitale Bildung statt Volkshochschule, Telemedizin statt Hausarzt, Online Meeting statt physischer Treffen, Online Gaming statt Vereinsleben und Sozialkontakten: all das kennzeichnet diese schöne neue Welt, die uns da gerade bereitet werden soll und von den elitehörigen Polit-Kaspern als völlig alternativlos in höchsten Tönen gepriesen wird.

Wie weit und mit welcher Konsequenz wir in eine derart dystopische Gesellschaft hineinschlittern, steht und fällt allein mit der Intelligenz und Entschlossenheit des Widerstands der Leute, die hoffentlich zunehmend merken, dass hier etwas grundlegend in die völlig falsche Richtung läuft! Ich bin nämlich sicher, dass eine solche Welt für die weit überwiegende Mehrheit der Gesellschaft ein Albtraum wäre. Ob sie sich jedoch aus ihrem Angst- und Konsumgefängnis befreien können (nicht nur in Sachen Virus, sondern auch in Hinsicht auf ihr persönliches finanzielles und soziales Fortkommen), ist fraglich. Die gegenwärtig um sich greifende Blockwart-Mentalität, die inkl. Denunziantentum stellenweise schon an die frühe SA erinnert, lässt in naher Zukunft leider nichts Gutes erwarten. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass der neue Faschismus nicht (nur) am rechten Rand, sondern angstgesteuert und mediengeframed in der sog. Mitte der Gesellschaft entsteht! Viele „treue Seelen“, die bislang eisern an ihren Staat und dessen Institutionen geglaubt haben, werden das leider erst begreifen, wenn es zu spät ist, oder sich sogar in kleinen Schritten allmählich daran anpassen und womöglich auch noch glauben, dass es ihnen damit doch vergleichsweise "gut geht".


Spaltung

Auch, wenn es viele (noch) nicht begreifen bzw. wahr haben wollen: Wir erleben gerade eine ungeheure Spaltung der Gesellschaft sowie einen Frontalangriff auf die bisherige Normalität und Demokratie, die unser gewohntes Leben für immer ins Negative zu wenden droht. Große Teile der Politik sind entweder über Lobbyaktivitäten direkt in diese Machenschaften verwickelt oder durch gezielte Falschberatung inkl. Angst-Erzeugung so sehr in die Irre geleitet, dass ein Zurück ohne totalen Gesichtsverlust kaum mehr möglich ist. Da nahezu sämtliche offiziellen Massenmedien über geschickte Panik-Verbreitung, gezieltes Framing sowie moralischen und / oder wirtschaftlichen Druck gekapert sind („Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“), ist es jedoch sehr schwer, das für einen größeren Kreis begreifbar zu machen und den gesunden Menschenverstand freizulegen bzw. wiederzuerwecken. Im Angst-Teufelskreis gefangen, erkennen leider auch viele eigentlich gebildete Leute nicht, dass sie in einem absolut korrupten System angekommen sind, das kritische Geister zunehmend ignoriert, diffamiert und moralisch zu vernichten versucht. Ja, sie erkennen nicht einmal, dass einzelne vernunftbegabte Wissenschaftler inzwischen bereits „entfernt“ werden, wie kürzlich der Virologe Prof. A. Kekulé.


Framing

Einer der wichtigsten und bewundernswertesten Schachzüge der "Macht-Elite" nebst willfährigen Medien ist die fast allgemein gültig gewordene und selbst von vielen gebildeten Menschen nicht durchschaute und deshalb großflächig akzeptierte Verleumdung allen demokratischen (!) Widerstands als "Leugner", "Verschwörungstheoretiker", "Schwurbler", "Covidioten", "Rechtsradikale" etc. Grundsätzlich ist es natürlich wichtig, zu erkennen und auch zu betonen, dass hier (logischerweise) auch Kräfte aus der ultra-rechten Ecke versuchen, sich mit Halbwahr- und Dummheiten inkl. verstecktem Rassismus / Antisemitismus des immer größer werdenden Widerstands zu bemächtigen. Leider haben sie damit stellenweise Erfolg, und es fallen darauf auch Leute herein, denen man eigentlich mehr Durchblick zutrauen würde... Für einen erfolgreichen Kampf zur Erhaltung der grundgesetzlich garantierten Werte ist es deshalb enorm wichtig, das konsequent zu entlarven, denn es dient am Ende wieder nur (!) der Macht-Elite selbst. Zahlreiche genau darauf fixierte und gut bezahlte „Faktenchecker“ nebst Presse-Schmierfinken greifen sich aus tausend Demonstranten drei Reichsbürger heraus, stellen deren verpeiltes Weltbild wie gewohnt unreflektiert aber elegant als für den gesamten Widerstand allgemeingültig hin und können so mit hoch erhobenem moralischem Zeigefinger alle Rebellen über einen Kamm scheren und jeden Protest komplett diskreditieren.

Zur Klarstellung: Nazis, Rassisten und Demokratie-Feinde haben in einer Bewegung für Demokratie und Einhaltung des Grundgesetzes nichts zu suchen! Das sollte bei jeder Protestaktion konsequent und deutlich bereits im Vorfeld klargemacht werden, entsprechende Symbole sind zu ächten! Klare Distanz zu jeder Form von Sozialdarwinismus, Gewalt gegen Menschen, Leugnung oder Relativierung des Holocausts (z. B. durch Judensternvergleiche) versteht sich von selbst. Dass im Rahmen einer jeden Demonstration - ob nun gegen eine absurde Impfpflicht oder den Bau einer Autobahn - nicht jeder Teilnehmer einer vorherigen Gesinnungsüberprüfung unterzogen werden kann, sollte hingegen klar sein. Auf sämtlichen von mir besuchten Demonstrationen gegen die staatliche Willkür im Rahmen der Corona-„Pandemie“ bildeten ganz normale Leute aus allen gesellschaftlichen Schichten die absolute Mehrheit. Rechtsradikale sind entweder nicht offen in Erscheinung getreten oder waren eine marginale Minderheit. Moralisierende Aussagen, wie „man geht nicht mit Nazis“, sind deshalb fehl am Platz! Die meist aus dem links-liberalen Kreis stammenden Kritiker sollten sich deshalb zunächst fragen, ob sie denn sicher ausschließen können, dass nicht auch bei früheren Demos, die sie selbst für richtig und angebracht hielten, Menschen aus dem angesprochenen Milieu zugegen waren. Noch dringender sollten sie sich fragen, ob nicht gerade durch ihr Fehlen bei den „Corona-Maßnahmen-Protesten“ das eigentliche Problem entsteht. Viele zutiefst verunsicherte und verängstigte Leute suchen hier nach Orientierung, waren zuvor wahrscheinlich noch nie auf einer Demonstration und bekommen nur ein Angebot – das falsche.

Ist dem auch mir persönlich wichtigen Antifaschismus wirklich gedient, wenn solche ganz normalen Leute stattdessen bei Gegendemonstrationen als Nazis beschimpft werden, obwohl 95% von ihnen definitiv keine sind?! Ist eine Parole wie „Wir impfen Euch alle!“ – ich habe solch keifende Fanatiker leider selbst erleben müssen – nicht an sich demokratiefeindlich und faschistoid!? Können echte Antifaschisten wirklich so blöd sein, dem eigenen legitimen Anliegen hier derartigen, möglicherweise irreparablen Schaden zuzufügen?

Für eine umfassende Gesamtanalyse in Sachen Widerstand und Medien-Framing ist ein weiterer wesentlicher Aspekt herauszustellen: Nicht irgendwelche sog. „Querdenker“ bereiten hier rechtsradikalen Gruppen den Boden, sondern die Regierung selbst (!) und zwar durch ihre komplette Diskussionsverweigerung, ihre offenkundige Beeinflussung durch Konzerninteressen sowie ihre dummen Schimpfwörter (Covidioten) und den wie besessen geschürten Hass auf „Ungeimpfte“ und alle, die in Fragen der Virusbekämpfung andere (bessere!) Ideen haben.

 

Verschwörungstheorien

Überwiegend aus dem rechten Milieu stammen auch einige wirklich absurde und tatsächliche Verschwörungstheorien z. B. über die geplante Ausrottung eines Großteils der Weltbevölkerung oder die angeblich geplante Abschaffung jeglichen Privatbesitzes und Einführung eines von "ganz oben" verordneten 'Sozialismus' im Rahmen des sog. „Great Reset“ (s. o.). Auch wenn an manchem ein wahrer Kern dran sein mag: wer wirklich einmal logisch bis zu Ende nachdenkt, dem muss doch klar werden, dass dem hier oft zitierten „Tiefen Staat“ (= die Geld- und Machtelite) das in dieser Form gar nicht zuträglich wäre (weil alle Märkte mit vernichtet würden, sie am Ende nicht mal mehr Brötchen kaufen könnten), und dass es Unmengen an Mitwissern geben müsste (und damit auch Whistleblower). Warum sollten Russland, China oder Kuba, die alle eigene und teils sehr viel erfolgreichere Impfstoffe entwickelt haben, damit die eigene Bevölkerung umbringen wollen? Das ist vollkommen absurd.

Gleiches gilt für das Geschwafel in Sachen Etablierung einer „Weltregierung“. Mag das auch der feuchte Traum so manches Oligarchen sein, derzeit wäre das gar nicht möglich, allein aufgrund der widerstrebenden Interessen der Nato sowie Chinas und Russlands auf der anderen Seite, die uns aktuell sogar an den Rand eines globalen Krieges führen.

Auf gar keinen Fall geht es jedenfalls um die (Wieder-)Einführung von "Sozialismus“ (ein Begriff, an dem sich die politische Rechte seit jeher gerne undifferenziert abarbeitet, ohne wohl jemals wirklich zu begreifen, was damit eigentlich gemeint ist …). In Wirklichkeit ist doch das konkrete Gegenteil zu beobachten: es geht um die endgültige Durchsetzung eines feudalistischen Turbo- und Überwachungs-Kapitalismus, der am Ende auch zu einer weitgehenden Zerschlagung des Mittelstandes und damit des letzten Restes an kleinteiliger sozialer Marktwirtschaft führen wird.

Aus der politischen Erfahrung ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass zahlreiche diesbezügliche „Fake News“ auch absichtlich und gezielt gestreut werden, um den legitimen demokratischen und wahrlich berechtigten Gesamt-Widerstand zu zersplittern (eine uralte Methode: Teile und herrsche!). Cui bono?

Gleiches gilt im Übrigen auch für die zuvor bereits angesprochene "Antifa", die an dieser Stelle möglicherweise ebenfalls unter falscher Flagge eingesetzt wird. Es wäre schon sehr bedauernswert, wenn hier echte und aufrichtige Antifaschisten so sehr auf das offizielle Narrativ hereinfallen würden und sich im festen Glauben, ja nur Nazis zu bekämpfen, geradezu fanatisch für die Interessen der Herrschenden instrumentalisieren ließen ... Sie würden ihrem eigentlichen, mehr als berechtigten Anliegen nicht wieder gut zu machenden Schaden zufügen.

 

Links – Rechts

Ich persönlich habe nämlich nie einen Hehl daraus gemacht, dass mein politisches Herz radikal-demokratisch und deshalb links schlägt. Das hat jedoch weniger mit Parteipolitik als mit einer grundlegenden Haltung zu tun: Nächstenliebe, Humanismus, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität statt Recht des Stärkeren, Ellbogenmentalität, Ausbeutung und nationalem Egoismus. Ich widerspreche deshalb auch ganz entschieden dem aufkommenden Narrativ: ob links oder rechts spiele keine Rolle mehr! Herablassende, volksverhetzende Aussagen gegen Andersdenkende oder Migranten (erinnert sei z. B. an die „Kopftuchmädchen“ von Alice Weidel) dürfen keine Sekunde unwidersprochen bleiben, allein schon, weil damit echte Nazis zu Gewalttaten gegen Minderheiten ermuntert werden! Es ist ohnehin einer der größten Fehler überhaupt, rechte Ideologien einfach nur in die Schmuddelecke zu stellen, statt inhaltlich hart zu diskutieren und so die grundlegenden Denkfehler aufzuzeigen. Frei nach Sahra Wagenknecht sollte man deshalb niemals zu denen gehören, die grundsätzlich sagen, dass es regnet, nur, weil z. B. die AfD gerade feststellt: die Sonne scheint. Ich persönlich habe deshalb auch gar kein Problem damit, nüchtern festzustellen, dass die AfD oder FPÖ in Sachen „Pandemie“ derzeit bemerkenswerten Durchblick zeigen und teils hervorragende Statements abgeben, während sog. „Linke“ oder besser gesagt, solche die sich für solche halten, auf das von „Big Pharma“ geschürte Panik-Lügengeflecht hereinfallen. Zum Glück nicht alle, wie z. B. die Statements von Diether Dehm, Oscar Lafontaine und vor allem Sahra Wagenknecht zeigen.

 

These-Antithese-Synthese

Unabhängig von jeder Parteipolitik sollten für einen echten Demokraten immer, überall und einzig das bessere Argument und der Beweis gelten. Freie Wissenschaft und echte Demokratie haben deshalb etwas Grundlegendes gemein: sie sind immer auf These und Antithese bzw. Widerspruch gleichzeitig angewiesen, um überhaupt funktionieren zu können, heißt: die Synthese zu finden und damit der Wahrheit so nah wie möglich zu kommen. Genau das ist inzwischen aufs Empfindlichste gestört, bzw. schon außer Kraft gesetzt. Kritische Wissenschaft in Sachen „Pandemie“ wurde von Beginn an systematisch diffamiert, ausgegrenzt, ausgeschaltet. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, zu erfassen, dass das letztlich erst durch die nun seit annähernd 30 Jahren laufende Privatisierung von staatlich-neutralen Einrichtungen, die zuvor über Steuern finanziert gewisse eigene Entscheidungsspielräume hatten, möglich gemacht wurde. Gerade im extrem lukrativen Bereich Medizin und Pharma kaufen sich superreiche Konzerne bevorzugt über sog. Drittmittel ein und bestimmen fortan, wo es langgeht. Freie Forschung weicht zunehmend interessengesteuerten Inhalten, verkündet von „Leihmäulern“ – bevorzugt mit Professoren-Titel. Insbesondere in der Ära Merkel wurden damit erst die Grundlagen dafür geschaffen, die demokratische Teilhabe eines Großteils der Bevölkerung abzuschaffen. Wer das verstanden hat, der weiß, wo der Widerstand und das Zurückkämpfen ansetzen müssen.

 

Auswege

Damit ist abschließend nun die wichtigste Frage aufgeworfen: Ist diese deprimierende Entwicklung denn überhaupt noch aufzuhalten? Zugegeben, es spricht gegenwärtig nicht viel dafür, zumal der großen Mehrheit der Bevölkerung gar nicht bewusst ist, was gerade erst begonnen hat. Aufgeben darf jedoch niemals eine Option sein, denn ohne Widerstand werden Dystopien nur eines: rascher zur Realität. „Und trotzdem weiter, nicht resignieren. Das Gras sprengt den Beton. Wir werden nicht verlieren.“, heißt es in einer Liedzeile von Ape, Beck und Brinkmann aus den 80ern. Und ich denke, auch gegenwärtig besteht immer noch eine reale Chance, diesen Irrsinn zu stoppen. Voraussetzung ist allerdings, dass die, die ihn erkannt haben, sich nicht entzweien lassen und über ideologische Grenzen und die eigene Trägheit hinweg mutig und fest zusammenstehen! Der Wirtschaftsjournalist und Autor Norbert Häring zeigt mit seinem Buch „Endspiel des Kapitalismus: Wie die Konzerne die Macht übernahmen und wie wir sie zurückholen“ einen hoffnungsvollen Weg auf, wie eine sozial-ökologische Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (!) funktionieren könnte (https://norberthaering.de/endspiel-des-kapitalismus/). In diese Richtung weiterzudenken, lohnt sich auf jeden Fall.

Wichtig ist, stets die Zusammenhänge im Auge zu behalten: Corona-„Pandemie“, Wirecard, CumEx, E-Mobilität, Digitalisierung, 5G, Rüstung, einseitige Medienhetze etc. haben etwas gemein: es geht um unglaubliche Gewinne und Machtzuwachs aufseiten einer absoluten Minderheit bei gleichzeitiger Verarmung, Manipulation und Entrechtung des größten Teils der Weltbevölkerung. Wir haben zwar einen übermächtigen Gegner, der es geschickt versteht, die Gesellschaft mit der Moral-Keule zu spalten und mittels Angst zu kontrollieren. In Wirklichkeit ist die Moral jedoch immer auf der Seite von den Leuten, die genau das konsequent entlarven und wagen, ihre demokratischen Rechte einzufordern, entsprechende Kritik zu üben und für Gerechtigkeit zu sorgen.

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ – ein Satz der gleichsam Bertolt Brecht zugeschrieben wird. Gegen den Strom zu schwimmen, war und ist jedoch immer mit Unannehmlichkeiten verbunden. Rückblickend war es aber immer genau das, was die Menschheit entscheidend vorangebracht hat. Wir haben deshalb allen Grund, uns erhobenen Hauptes öffentlich gegen alles zu stellen, was unserer Umwelt, Natur, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit Schaden zufügt! Wer sich, seine Kinder und Freunde nicht widerstandslos einer inhumanen Dystopie ausliefern will, muss deshalb dem Zug der Lemminge konsequent entfliehen: ohne Angst, solidarisch und basisdemokratisch.

Wir alle wissen, dass wir auf der guten alten Erde auf gar keinen Fall so weitermachen können wie bislang. Ob wirkliche Veränderung jedoch noch auf parlamentarischem Weg über das gewohnte Parteiensystem herbeizuführen ist, möchte man angesichts ausufernder Korruption und Lobbyismus sowie entsprechender Propaganda eher bezweifeln. Gründe für diesbezüglichen Optimismus sehe ich jedenfalls nicht. Letztlich hinge das – wie immer – von den „richtigen“ Personen ab, die sich eben nicht kaufen lassen – eine seltene Spezies, die zudem noch mit einem stählernen Nervenkostüm ausgestattet sein muss.

Dass Veränderung jedoch auch außerparlamentarisch auf der Straße und besonders im Kleinen herbeizuführen ist, und richtig angepackt, auch eine besondere Strahlkraft nach außen entwickeln kann, dessen bin ich mir allerdings sicher. Wenn sich viele kritische Geister, die erkannt haben, dass angenehmes Leben, sozialer Friede, gute Zukunft und Naturschutz aufs engste verbunden sind, zu kleinen Gruppen auf lokaler Ebene zusammenfänden, die offensiv zeigen, dass es auch anders und so sogar viel besser und entspannter geht, wäre ein wichtiger erster Schritt vollzogen. Wenn wir es schaffen, einfach mal nein! zu sagen und so zu alten, bescheideneren Lebensweisen zurückzufinden, z. B. wieder Selbstversorger zu werden, den üblichen Statussymbolen den Rücken zu kehren und stattdessen tatsächlich mal Energie sparen und versuchen, dem ausufernden Wachstums-, Digitalisierungs- und Konsumwahn so weit wie möglich zu entfliehen, stattdessen den analogen Raum wiederzuentdecken: zum Zusammenkommen, zum Quatschen, Streiten, Feiern, um neue Ideen zu entwickeln, … würde ganz von selbst eine hoffnungsvolle alternative Zukunftsperspektive entstehen. Im Kreis netter, engagierter und offener Menschen könnte das sogar richtig Spaß machen – vor allem würde es uns aus der überall um sich greifenden gesellschaftlichen Depression reißen!

Vielleicht würden daraus langfristig sogar flächenübergreifende Innovationen für eine kleinteilige und wirklich freie und uneingeschränkt nachhaltige Wirtschaft ohne ausufernde Gier und Börsenblasen erwachsen, die dann vielleicht sogar bereits bestehende Strukturen (vom Bioladen, Öko-Bauernhof bis zum gerade noch durchhaltenden Kleingeschäft) integrieren kann. Mag eine solche Idee angesichts der momentanen verheerenden Entwicklung auch nur eine Utopie sein, sie würde auf jeden Fall die perfiden und alles bedrohenden Pläne der großen „Welt-Führer“ durchkreuzen, und sie wäre die möglicherweise letzte Chance, es wenigstens teilweise besser zu machen und noch etwas zum Guten zu wenden.

Das viel zitierte Pflanzen eines Apfelbäumchens in hoffnungsloser Zeit ist jedenfalls allemal besser, als den Kopf in den Sand zu stecken. Letzteren sollte man lieber dazu benutzen, um ihn in die Getriebe derer zu werfen, die immer nur das Beste für uns wollen.

Dr. Holger Rittweger, im Januar 2022

 

Zahlreiche links und Quellenangaben zu den hier behandelten Themen findet, wer möchte, an dieser Stelle:

http://www.mobileslandschaftsmuseum.de/archiv/corona.htm

http://www.mobileslandschaftsmuseum.de/archiv/nebel.htm

http://www.mobileslandschaftsmuseum.de/archiv/gretchen.htm


 

 

zurück zum  >>> DENK MAL! - Überblick

 

                                                                            © www.mobileslandschaftsmuseum.de                                                                                           

06.06.2022